Haupthemen des Netzwerks Soziale Resilienz sind Willkommens- und Bleibekultur für alle (Neuzugezogene als auch Einheimische), aktive Partizipation und lokale Identität. Bestehende Netzwerke werden gestärkt und ausgeweitet. Neue Treffpunkte und Ausflugsmöglichkeiten in der eigenen Heimat bieten Anschlussmöglichkeiten für Menschen, die wenig andere Andockpunkte haben und neue Menschen kennen lernen möchten. Das gemeinsame "in Bewegung kommen" in Form von Ausflügen in der eigenen Heimat oder bei gemeindeübergreifenden Radtouren setzt auch weitere Prozesse in Bewegung. Unterschiedliche Ansprechpartner vernetzen sich, lernen neue Herangehensweisen und interessante Projekte aus Nachbarorten und -gemeinden kennen. Neue Netzwerke bilden sich und stellen bestenfalls eigene Aktionen auf die Beine. Zentrale Rolle hat auch die Infoweitergabe zu bestehenden und eigenen Veranstaltungen sowie niedrigschwelligen Förder- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Durch die Koordinationsstelle gibt es eine feste Ansprechperson vor Ort, zu der über die Jahre Vertrauen aufgebaut werden kann.
Derzeit werden im Rahmen des Netzwerks Soziale Resilienz u.a. folgende Projekte durchgeführt:
- Monatliche, offene Treffpunkte für Neuzugezogene, Rückkehrer und Einheimische mit Interesse am Netzwerk. In den wärmeren Monaten finden "Sommer- und Herbstausflüge" an ausgewählte Orte im Hofheimer Land statt. Einer kurzen Wanderung folgt eine gemeinsame Einkehr (auch bei lokalen Initiativen). In den kälteren Monaten ist der Treffpunkt in einem zentral gelegenen Café, meist gibt es ein festes Thema, mit angeleitetem und freiem Austausch. Auf Eigeninitiative der Gruppe fand der Tag der Nachbarschaft mit Mitbring-Picknick auf dem Marktplatz des Hauptortes statt.
- Monatliche Redetreffs für Rentner*innen im Café, auf Anregung von Senioren aus unterschiedlichen Gemeinden, moderiert durch die Koordinationsstelle und Seniorenbeauftragte der Stadt Hofheim
- Geführte Radtouren mit Thema, in Kooperation mit lokalen Akteuren: z.B. Umrundung der Gemeinde-Allianz in 6 Etappen (jeweils Ein- und Aussteigsmöglichkeiten mit Verpflegung), DenkMal-Radtour in 2 Etappen.
- Handyworkshops für Rentner und digitale Neulinge, mit Jugendlichen als Experten, in Dorfgemeinschaftshäusern.
- Interviews zur sozialen Resilienz, exemplarisch mit jeweils einer/einem über 85-Jährigen und einer/einem Jugendlichen aus jeweils einem Ort, erscheinen monatlich in den beiden Amtblättern des Hofheimer Lands
- Monatliche Vorstellung von einzelnen Dorfgemeinschaftshäusern und zur Verfügung stehender Räumlichkeiten in den Amtsblättern sowie bedarfsorientierte Vernetzungstreffen für Ansprechpartner von Dorfgemeinschaftshäusern
Ziel ist die Stärkung des sozialen Zusammenhalts, lokaler Identität und der aktiven Mitbeteiligung möglichst vieler Menschen.
Charakteristika der Angebote: Niedrigschwellig und offen für alle, finden an unterschiedlichen Orten und Gemeinden im Hofheimer Land, in Kooperation mit lokalen Akteuren statt. Tage, Uhrzeiten und Orte sind, soweit möglich, anpassungsfähig. Die Bewerbung der Angebote findet parallel über WhatsApp-Status, Amtsblätter, Lokalpresse, HofheimerLandApp, Social Media, Veranstaltungskalender der VG und des Landkreises und Aushänge statt. Es gibt unterschiedliche Anmeldemöglichkeiten, falls eine Anmeldung nötig ist. Nach Ausflügen und während Radtouren findet jeweils eine gemeinsame Einkehr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, außer Ausgaben für eigene Getränken und Speisen. Angebote sind nicht vereins-, konfessions-, partei- oder ortsgebunden. Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung sind in einer Hand.
Die Koordinationsstelle ist offen für alle Arten von Anregungen und Weiterentwicklungen. Für 2027/28 stehen neue, von Beteiligten inspirierte, Umsetzungen an.
Ansprechpartnerin ist Kerstin Brückner: WhatsApp 0152 36354332, Tel. 09523/5033725, kerstin.brueckner@hofheimer-land.de




